Red String Project ist ein kleines Projekt zur Aufklärung & Motivation über sozialen und politischen Aktivismus.  Damit es uns nicht so schwer fällt, das moralisch und sozial wertvollere zu tun.

Das ganze fängt (A) bei der theoretischen Grundlage des sozialen Zusammenlebens an, (B) praktischen Tipps wie man individuell kreativ werden kann, weiter zu Engagement in der Kommune und bei Vereinen, bis hin zu (C) beruflicher Orientierung bei sozial verantwortungsvollen Unternehmen.

„Denn sozial ist nicht die Idee der Schwachen, sondern die Idee der Liebenden.“

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(A)

Das Leben hat von Natur aus einen asozialen Charakterzug. Oft ist es nicht so, wie wir es gern hätten. Wir müssen arbeiten und kämpfen für das Gute im Leben. Da nehmen wir oft nicht die fairste oder sozialste Lösung, sondern eher die schnellste. Nicht jeder Fremde hilft uns oder ist uns freundlich gesonnen. Das hat oft den Grund, das wir uns nicht kennen, nicht direkt miteinander zu tun haben und nicht gelernt haben miteinander umzugehen. Oft haben wir nur wenig Möglichkeiten zu handeln und meistens ist es eben nicht die beste und sozialste Möglichkeit. Wir verhalten uns oft wie Steine die den Berg runterkullern und kaum Notiz nehmen von all den Dingen, die wir auf unserem Weg treffen und verändern. Ob wir wollen oder nicht – arbeiten & kämpfen wir von Geburt an gegen viele Dinge, die uns und unseren Ideen im Wege stehen. In der Familie, im Kindergarten, in der Schule, mit den Freunden, im Job, mit euren Lieben und allen anderen auch.

Es gibt viele Möglichkeiten bestimmte Konflikte zu regeln. So haben sich über die Jahrtausende bestimmte Dinge kultiviert die uns helfen, unsere Konflikte zu lösen. Wahrnehmung, Sprache, Wissen, Gesellschaft. Hier überall sind Regeln am Werk, die schon seit vielen Jahren gelten und die sich auch verändern und zwar um das Leben und unseren Gebrauch und unser Verhalten zu verbessern. Also weniger Konflikte UND mehr Möglichkeiten zu haben … und zwar im Angesicht der alten, aktuellen & (wenn es richtig gut läuft) zukünftigen Probleme. Die Sprache & das Wissen sind entscheidend, wenn es darum geht, ob und wie man mit den Leuten zusammenarbeitet. Hier entstehen oft Konflikte, die es uns nicht ermöglichen unsere Probleme die wir haben, sei es mit Ressourcen, Nachbarn, politischen Ideen … auf eine soziale und faire Art zu lösen. Die Menschen können und wollen oft nicht zusammenarbeiten und ertragen so lieber, und/oder unweigerlich, das Gefühl, das es einigen Schlecht geht, als das sie auf das Minimum oder Maximum ihres Gewinns verzichten. Denn wer weiß schon, ob man noch mal die Chance bekommt und wie viel man am besten braucht …. besser mehr als zu wenig oder gar nichts.

Dies ist das grausame asoziale Leben mit dem alle von uns tagtäglich konfrontiert sind. Ein Leben, das einige wenige bevorzugt und viele andere kalt fallen lässt – Selektion, Akkumulation und Zufall. Doch es ist auch Teil des Lebens, das sich bestimmte Gruppen unterstützen. Das hängt stark mit dem Grad der Verbundenheit zusammen. Also mit der Abhängigkeit der einzelnen Personen. Es ist Fakt, dass eine Handlung einer Person auf der einen Seite der Welt, das Leben einer Person auf der anderen Seite der Welt entscheidend beeinflussen kann. Gesellschaft ist nicht nur der Staat/Nation in dem/der wir leben. Gesellschaft sind all die Teile, die uns zu dem machen was wir letztendlich sind. Es sind unsere Familien, all die Mensch denen wir begegnen. Es sind die Pflanzen und Tiere um uns herum die uns ernähren und uns den Sauerstoff zum atmen geben. Uns Medikamente, Werkzeuge und neue Ideen liefern …. Die Rücksicht, das Mitgefühl, das Verstehen und die Kooperation, mit all den Dingen die uns das Leben erst ermöglichen und die uns verbinden, ist es, die das soziale Handeln ausmachen.

Die politische Idee die daraus entstanden ist, ist die Demokratie. Sie versucht all die Dinge zu berücksichtigen die unser gemeinsames Leben ausmachen. Sie versucht allen eine Stimme zu geben und bestmögliche Kooperation der freien ABER AUCH voneinander abhängigen Menschen herzustellen.  Sie versucht die natürliche Grausamkeit als auch die Ineffizienz der Kooperation zu ändern. Hin zu mehr und besseren sozialen/gesellschaftlichen Möglichkeiten für jeden einzelnen.

Mit dem Fortschritt ändern sich auch die Probleme und Konflikte. Manche bleiben die alten, manche entstehen erst mit neuen Dingen. Systematische Wissenskultur als auch Demokratie und Freiheit sind keine wirklich alten Dinge. Sie sind eher recht junge Formen der Kultur. Es gab hier und da wohl möglich Orte und Zeiten, wo sehr gute Demokratien und Wissensformen galten, doch wir leben immer noch in einer enorm zwanghaften und unfreien Welt, wo es für viele Menschen heißt, das sie jeden Tag um ihr Leben kämpfen müssen, verzweifelt sind und vergewaltigt, bevormundet und verstümmelt werden. Die Politik trägt dem aktuellen Wissensstand bedingt Rechnung. D.h. sie kann nur an bestimmten Stellen effizient handeln, da sie von vielen Dingen beeinflusst wird. Wir haben keine ideale Demokratie und auch noch lange keine ideale Entscheidungsfindung. Es gibt immer wieder Individuen und Gruppen, die auf Kosten der anderen besser leben wollen, einen Vorteil haben wollen und das durch die Politik und im Namen des Volkes. Das ist ein großes Dilemma. Hier braucht die Politik Hilfe, um sich gegen die alten Regeln und natürlichen Grausamkeiten aufzulehnen und ihnen zu entkommen. Entscheidend ist, man muss  kein Politiker sein, um die Welt etwas besser zu machen! Kreative Ideen, Aktionen, Organisationen und Firmen können sehr viel Einfluss auf die Politik haben … und zwar positiven!

(B)

Work in progress …

(C)

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